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University of Edinburgh clinical pharmacy prepares MRX1 oral solution for the ACTiON trial

Politik

7 Min. Lesezeit

Ananda Pharma verabreicht erste MRX1-Dosis in NIHR-gestützter Phase-2-CIPN-Studie in Großbritannien

Am 21. Juli 2026 meldete Ananda Pharma, dass in der vom NIHR unterstützten britischen Phase-2-ACTiON-Studie erstmals einem Patienten die auf CBD basierende orale Lösung MRX1 gegen chemotherapieinduzierte periphere Neuropathie (CIPN) verabreicht worden sei, eine Erkrankung, von der laut Bericht etwa 67 % oder mehr der Patienten betroffen sind, die eine neurotoxische Chemotherapie erhalten. Der Meilenstein, nach Angaben von CannabisHealth News, führt das Programm in die Patientenerprobung einer Form chemotherapiebedingter Nervenschädigung, die nach der Krebsbehandlung fortbestehen kann und laut Bericht derzeit über keine wirksamen Therapien verfügt.

ACTiON geht von der Forschungsplanung zur Patientendosierung über

Die erste Dosis ist ein operativer Meilenstein und kein Behandlungsergebnis. Sie bestätigt, dass die ACTiON-Studie in ihre klinische Phase eingetreten ist, wobei MRX1 im Rahmen des von Professorin Marie Fallon an der Universität Edinburgh in Schottland geleiteten Studienprogramms an einen Teilnehmer verabreicht wird. Ananda stellte das Prüfpräparat 2025 her und lieferte es am 6. Juni 2026 an die Zentralapotheke der Universität Edinburgh. Etwa eine Woche später erhielt der erste Patient die erste Dosis.

Der Meilenstein bringt drei konkrete Bezugspunkte in den Blick:

Die unmittelbare Bedeutung liegt darin, dass eine zum Patent angemeldete CBD-Formulierung im Vereinigten Königreich in eine kontrollierte Phase-2-Untersuchung eingetreten ist, statt im Labor- oder frühen Sicherheitsstadium zu verbleiben:

Klinische Apotheke der Universität Edinburgh bereitet das Prüfpräparat MRX1 für die ACTiON-Studie vor
Die Zentralapotheke der Universität Edinburgh erhielt das Prüfpräparat MRX1 von Ananda Pharma vor der ersten ACTiON-Dosis.

Warum chemotherapieinduzierte Neuropathie ein schwieriges onkologisches Problem ist

CIPN ist eine durch Chemotherapie verursachte Nervenschädigung. Zu den im Ausgangstext beschriebenen Symptomen gehören Taubheitsgefühle, Kribbeln und Schmerzen in Händen und Füßen, und sie können noch lange nach dem Ende der Chemotherapie bestehen bleiben. Die Erkrankung ist daher nicht auf eine vorübergehende Nebenwirkung während eines Behandlungszyklus beschränkt. Sie kann für Menschen, die ihre Krebsbehandlung bereits abgeschlossen haben oder sich noch darin befinden, zu einer dauerhaften Komplikation werden.

Ihre klinische Bedeutung geht über bloßes Unbehagen hinaus. Der Bericht sagt, dass schwere CIPN Onkologen dazu veranlassen kann, die Dosierung der Chemotherapie mitten in der Behandlung zu reduzieren oder zu stoppen. Das schafft einen schwierigen Spagat zwischen der Behandlung der Nervenschädigung und dem Erhalt eines wirksamen Krebsbehandlungsplans, mit möglichen Folgen, zu denen ein höheres Sterberisiko oder eine längere Behandlungsdauer gehören können.

Die Krankheitslast lässt sich in vier zusammenhängenden Merkmalen zusammenfassen:

  • Taubheitsgefühle und Kribbeln können während neurotoxischer Chemotherapie Hände und Füße betreffen.
  • Schmerzen können nach Abschluss der Chemotherapie anhalten.
  • Die Symptome können noch lange nach dem ursprünglichen Behandlungszyklus fortbestehen.
  • Schwere Fälle können Onkologen zwingen, die Dosierung der Chemotherapie zu reduzieren oder zu stoppen.

Die Quelle verknüpft die Inzidenzschätzung von etwa 67 % oder mehr mit einer systematischen Übersichtsarbeit von Seretny und Kollegen aus dem Jahr 2014. Diese Zahl beschreibt das Ausmaß des klinischen Problems; sie zeigt nicht, dass bereits nachgewiesen wurde, dass MRX1 es lindert.

Eine onkologische Beratung zu dieser Erkrankung würde sich auf Symptome und Therapieentscheidungen konzentrieren, nicht auf ein Cannabis-Produkt für Endverbraucher:

Schottischer Onkologe bespricht chemotherapieinduzierte periphere Neuropathie mit einem erwachsenen Patienten
CIPN kann nach der Chemotherapie anhaltende Taubheitsgefühle, Kribbeln und Schmerzen in Händen und Füßen umfassen.

Das ist Arbeit nach Goldstandard, und wir fühlen uns geehrt, daran beteiligt zu sein.

Melissa Sturgess, Geschäftsführerin, Ananda Pharma

Was die ACTiON-Phase-2-Studie prüfen soll

ACTiON bewertet MRX1, Ananda Pharmas proprietäre CBD-basierte orale Lösung, bei chemotherapieinduzierter peripherer Neuropathie. Ein Bericht über das Studiendesign der ACTiON-Studie sagt, die Studie sei doppelblind, placebokontrolliert und als Überkreuzdesign angelegt, mit einem Ziel von 92 Teilnehmern. Der Bericht weist sie als Phase-2-Studie aus, die Sicherheit und Wirksamkeit des Produkts bewertet.

Die untersuchte Formulierung

MRX1 ist eine orale Lösung auf CBD-Basis und wird von Ananda als zum Patent angemeldete Formulierung beschrieben. Die Studie prüft keine allgemeine Behauptung über Cannabis. Sie untersucht ein klar definiertes Prüfpräparat in einer bestimmten Patientengruppe und bei einer bestimmten chemotherapiebedingten Erkrankung. Diese Unterscheidung ist wichtig, weil die erste Patientendosis noch keinen Beleg dafür liefert, ob MRX1 die CIPN-Symptome lindern oder es ermöglichen wird, die Chemotherapie in den geplanten Dosen fortzusetzen.

ACTiON läuft parallel zu Anandas anderem Phase-2-Programm ENDOCAN, das MRX1 bei endometrioseassoziierten Schmerzen untersucht. Die beiden Studien verschaffen dem Unternehmen parallele klinische Programme in getrennten Schmerzindikationen:

Ananda Pharmas aktuelle MRX1-Klinikprogramme laut Quelle
ProgrammPhaseIndikationAktueller StatusQuelle
ACTiONPhase 2Chemotherapieinduzierte periphere NeuropathieErste Patientendosis verabreicht; NIHR-gestützte EME-StudieAnanda Pharma verabreicht erste MRX1-Dosis in NIHR-gestützter Phase-2-CIPN-Studie
ENDOCANPhase 2Endometrioseassoziierte SchmerzenLäuft parallel zu ACTiONAnanda Pharma verabreicht erste MRX1-Dosis in NIHR-gestützter Phase-2-CIPN-Studie

Die operative Kette der Studie verläuft über Forschungs- und Apothekenstrukturen:

Forschungsbüro der Universität Edinburgh mit NIHR-EME-Förderunterlagen und ACTiON-Protokoll | Blick von oben auf den Schreibtisch
Das ACTiON-Programm verbindet einen von NIHR unterstützten Forschungszuschuss mit einem definierten MRX1-Studienprotokoll.

Was die NIHR-Unterstützung im Vereinigten Königreich signalisiert

Die ACTiON-Studie erhielt vom britischen NIHR einen Zuschuss für Wirksamkeits- und Mechanismenbewertung, kurz EME. Die Förderung wird als nicht verwässernd beschrieben und durchläuft vor der Bewilligung eine unabhängige wissenschaftliche Prüfung. Im britischen Kontext verleiht diese Beteiligung der Forschungsfrage eine Bedeutung, die über die finanzielle Unterstützung hinausgeht: Die Quelle sagt, das zeige, dass die Frage eine unabhängige Fachbegutachtung durchlaufen habe und als wissenschaftlich fundiert sowie medizinisch gerechtfertigt gelte.

Diese Unterscheidung ist in der cannabinoid-basierten Medizin besonders wichtig, wo das frühe Interesse der klinischen Evidenz vorauslaufen kann. Der EME-Zuschuss ordnet ACTiON in einen öffentlich begutachteten Forschungsrahmen ein, doch die Mitteilung über den ersten Patienten bleibt eine Meldung zum Studienstart. Im verfügbaren Material werden keine Wirksamkeitsdaten der Phase 2 berichtet.

Das britische Forschungsumfeld zeigt sich in den mit dem Programm verbundenen Personen und Institutionen:

Klinisches Forschungsteam der Universität Edinburgh prüft Unterlagen für die ACTiON-CIPN-Studie
Professorin Marie Fallon an der Universität Edinburgh leitet die von NIHR unterstützte ACTiON-Studie.

MRX1 erreicht Phase 2 nach einer früheren Sicherheitsstudie

Anandas Weg zu diesem ACTiON-Meilenstein begann mit einer pharmakokinetischen Phase-1-Studie von MRX1, die bereits früher im Jahr 2026 abgeschlossen wurde. Das Unternehmen berichtete über ein unauffälliges Sicherheitsprofil bei 20 Teilnehmern, ein Ergebnis, das laut Quelle den Übergang in Phase 2 stützte. Cannabivo berichtete zuvor über Anandas früheren MRX1-Phase-1-Sicherheitsmeilenstein.

Die Abfolge von der Herstellung des Produkts bis zur Patientendosierung lautet wie folgt:

Auch Anandas übergeordnete Strategie verschob sich vor dem Start von ACTiON. Das Unternehmen beschleunigte im vergangenen Jahr eine Neuausrichtung, indem es aus einer von NIHR finanzierten Epilepsie-Studie ausstieg und sich vom öffentlichen Kapitalmarkt zurückzog, mit dem Ziel, Kapital auf die Schmerz-Pipeline von MRX1 zu bündeln. Mit ACTiON und ENDOCAN, die nun parallel laufen, verfügt das Unternehmen über zwei Phase-2-Programme in unterschiedlichen Indikationen.

Was die erste Dosis noch nicht zeigt

Die erste Patientendosis bestätigt, dass ACTiON angelaufen ist; sie zeigt nicht, ob MRX1 wirkt. Die Studie muss noch Daten von ihren vorgesehenen Teilnehmern erheben und das Prüfpräparat in dem im begleitenden Studienbericht beschriebenen doppelblinden, placebokontrollierten Überkreuzdesign bewerten. Die vorliegenden Fakten enthalten keine Phase-2-Ergebnisse, keine berichteten Symptomveränderungen und keinen Beleg dafür, dass die Behandlung Entscheidungen über die Chemotherapie verändert hat.

Für Leser, die das Programm verfolgen, sind die zentralen Fragen daher klar:

Fragen zur ACTiON-Studie beantwortet

Welche Erkrankung untersucht ACTiON?

Die Studie untersucht chemotherapieinduzierte periphere Neuropathie, kurz CIPN, eine durch Chemotherapie verursachte Nervenschädigung, die mit Taubheitsgefühlen, Kribbeln und Schmerzen in Händen und Füßen verbunden ist.

Was ist MRX1?

MRX1 ist Ananda Pharmas proprietäre orale Lösung auf CBD-Basis mit einer zum Patent angemeldeten Formulierung.

Wer leitet die ACTiON-Studie?

Professorin Marie Fallon an der Universität Edinburgh in Schottland leitet die Studie.

Was bedeutet der NIHR-Zuschuss?

Der EME-Zuschuss ist eine nicht verwässernde Förderung, die vor der Bewilligung eine unabhängige wissenschaftliche Prüfung durchläuft. Er signalisiert, dass die Forschungsfrage die Fachbegutachtung bestanden hat; er ist kein Beleg dafür, dass MRX1 als wirksam erwiesen wurde.

Beweist die erste Patientendosis, dass MRX1 CIPN behandelt?

Nein. Sie markiert den Beginn der Patientendosierung in der Phase-2-Studie. Die verfügbaren Informationen berichten keine Wirksamkeitsergebnisse.

Die wichtigsten Punkte aus dem Meilenstein sind:

Die erste ACTiON-Dosis von Ananda Pharma bringt MRX1 in einen formal begutachteten Phase-2-Test für eine der schwierigsten Komplikationen der Chemotherapie. Der nächste bedeutsame Schritt wird nicht die Ankündigung einer weiteren Dosis sein, sondern der klinische Nachweis, ob die CBD-basierte Formulierung CIPN sicher und wirksam behandeln kann.

Quellen

  1. Bridging the Gap: Endometriosis and the Search for Better Symptom Management (cannabishealthnews.co.uk)
  2. NHS Trust Approves UK-First Inpatient Medical Cannabis Policy (cannabishealthnews.co.uk)
  3. Project CBD Newsletter: Cannabinoids and Aging Brains, CBD Research Roundup, and Plant Medicine for Sleep and Pain (projectcbd.org)
  4. Project CBD Newsletter: CBD for Neuroinflammation, Alzheimer’s, Neuropathic Pain, Oral Health, Acne, Medical Cannabis Sick Leave, and DEA Rescheduling Update (projectcbd.org)
  5. The ECS as a Framework for Understanding Health and Healing (cannigma.com)
  6. What Is Hop Latent Viroid — and Why “Clean Genetics” Became the Most Important Words in Cannabis Cultivation (cannigma.com)
  7. Ananda Pharma Doses First Patient in NIHR-Backed CIPN Trial (businessofcannabis.com)
  8. Ananda Pharma doses first patient in MRX1 clinical trial of patients with chemotherapy induced peripheral neuropathy (m2pharma.com)
  9. Ananda Pharma Initiates UK CBD Trial for Chemotherapy-Induced Neuropathy (cannabisdigest.net)
  10. Cannabis-derived treatment eases agitation in hospice-eligible dementia patients, trial finds (medicalxpress.com)

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